Armreif richtig anlegen und weiten

Ein offener Armreif ist kein geschlossener Reif. Er wird nicht über die Hand geschoben, und er soll nicht locker sitzen. Er ist so geformt, dass er sich selbst am Handgelenk hält — und er lässt sich an deinen Arm anpassen. Vorsichtig, und selten.

Anlegen

Halte den Armreif so, dass die Öffnung zum Handgelenk zeigt, setz die Mitte zuerst an der Innenseite des Handgelenks an und roll ihn dann herum. Zieh nicht die beiden Enden auseinander, um die Hand durchzuschieben. Genau das verbiegt einen Armreif.

Wenn die Enden nach dem Anlegen in die falsche Richtung zeigen, dreh den Reif am Handgelenk, statt ihn abzunehmen.

Weiten und enger machen

Nur wenn er wirklich nicht sitzt, und nur in kleinen Schritten.

Enger: Armreif in beide Hände nehmen, Daumen außen, und die Enden behutsam aufeinander zu drücken. Millimeterweise. Zwischendurch immer wieder anprobieren.

Weiter: dieselbe Bewegung umgekehrt. Hebel die Enden nicht über eine Tischkante auseinander — dabei wirkt die ganze Kraft auf einen Punkt, und es bleibt ein Knick.

Was Metall ermüdet, ist wiederholtes Biegen an derselben Stelle. Zwei, drei vorsichtige Anpassungen im Leben eines Armreifs sind kein Problem. Zwanzig schon.

Wo er sitzen soll

Knapp oberhalb des Handgelenkknochens. Fest genug, dass er bei hängendem Arm nicht über die Hand rutscht, locker genug, dass er sich mit leichtem Widerstand drehen lässt. Wenn er einen Abdruck hinterlässt, ist er zu eng.

Breite Armreifen sitzen höher am Unterarm, wo der Arm gleichmäßiger ist. Unsere 30-mm-Reifen sehen 20 bis 30 mm oberhalb des Handgelenks am besten aus.

Welche Breite wofür

6 bis 8 mm verschwindet unter dem Ärmel und lässt sich gut mit einer Uhr kombinieren. Die Breite für jeden Tag.

20 mm wirkt als Schmuckstück, nicht als Detail, und funktioniert allein.

30 mm ist die Ansage. Einzeln tragen, auf dem freien Unterarm, und ihn machen lassen.

Abnehmen

Dieselbe Rollbewegung rückwärts, dann in die Box oder den Beutel. Armreifen, die mit anderem Schmuck in einer Schale liegen, holen sich Kratzer in der Vergoldung — daher kommt der meiste Verschleiß an einem Armreif tatsächlich.